Unser Berufsbildungsbereich

Der Berufsbildungsbereich stellt für SchulabgängerInnen von Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt und Menschen, die wegen der Art und Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine geeignete Möglichkeit der beruflichen Bildung und Eingliederung dar.

Zu Beginn der Bildungsmaßnahme dient das Eingangsverfahren (max. 3 Monate) zunächst der Feststellung, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben ist und bietet die Möglichkeit zur ersten Orientierung und Erprobung der BildungsteilnehmerInnen. Unter Berücksichtigung persönlicher Neigungen und Eignungen wird mit dem TeilnehmerInnen gemeinsam ein Plan für die berufliche Bildungszeit erstellt.

Der daran anschließende Berufsbildungsbereich (max. 24 Monate) gliedert sich in einen Grund-/ und Aufbaukurs. Hier lernen die BildungsteilnehmerInnen wichtige berufliche Grundlagen durch theoretischen Unterricht (Kenntnisse) und praktische Übungen (Fertigkeiten / Fähigkeiten). Zur Erprobung und praktischen Qualifizierung werden Praktika in den Arbeitsbereichen innerhalb sowie Betriebspraktika außerhalb unserer Werkstatt durchgeführt.

In den folgenden Bereichen können die TeilnehmerInnen lernen und arbeiten:

  • Industriemontage
  • Metallbearbeitung
  • Landwirtschaft
  • Holzbearbeitung
  • Keramik
  • Näherei
  • Verpackung/Lager

Zusätzlich ist es möglich sich in Kursen und individuellen Fördereinheiten persönlich weiterzuentwickeln.

Nach Beendigung der Berufsbildungszeit erhalten die BildungsteilnehmerInnen ein Zertifikat.

Entsprechend der persönlichen Eignung ist es danach möglich:

  • in einem Arbeitsbereich des "Produktwerk Graupa" zu arbeiten.
  • auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz tätig zu werden.
  • in ein Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln.

Unser Berufsbildungsbereich ist zertifiziert nach AZAV und die BildungsbegleiterInnen sind lizensierte Anwender von MELBA.

FLYER - Berufsbildungsbereich.pdf